Chronik - SV Hunderdorf

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Chronik



Kurze Chronik des Sportverein Hunderdorf

Den  ersten Sportverein in Hunderdorf gab es bereits in der Zeit von  1948-1951, bestehend aus einer Fußballabteilung. Durch die Abwanderung  vieler Flüchtlinge kam es zu einem Spielermangel und damit auch zur  Auflösung des Vereins.

Nach  15jähriger Pause war es die Jugend, die zur Neugründung drängte.  Zunächst fand sich niemand, der sich zur Verfügung gestellt hätte, einen  neuen Verein ins Leben zu rufen. Dem damaligen Oberlehrer Hermann  Maier, der sich als Sportfunktionär und Schiedsrichter einen Namen  gemacht hatte, war es zu danken, daß es 1966 zur Wiedergründung kam.

Wie  15 Jahre vorher, so dachte man auch nun nur an die Gründung einer  Fußballabteilung. Die Begeisterung unter der Jugend war beachtenswert;  die Zahl der Aktiven war so groß, daß man gleich mehrere Mannschaften  hätte aufstellen können. Als die Spreu vom Weizen getrennt war , meldete  man den Verein für den Spielbetrieb in der C-Klasse Bogen an. Wenn auch  die Erfolge anfangs recht bescheiden waren, so merkte man doch, daß aus  dem vorhandenen Spielermaterial durch intensives Training eine  Mannschaft für die Zukunft zu formen war.

Schon  vier Jahre später konnte eine weitere Abteilung ins Leben gerufen  werden. Die schneebedeckten Hänge im Gebiet um St. Englmar lockten die  wintersportfreudige Jugend an. So wurde 1970 die Skiabteilung dem  Sportverein angegliedert.

Als  1973 wegen Schneemangels kein Skisport möglich war, kam man auf die  Idee, sich in einer Eissportabteilung sportlich zu betätigen. Ein  Eisweiher war bald vorhanden. Nachdem die Gemeinde beim Sportzentrum  auch eine Asphaltanlage errichtet hatte, konnten die Eisschützen auch im  Sommer auf sieben Bahnen ihrem Sport huldigen.

Mit  der Gründung der Turnabteilung für Frauen bot man auch dem "schwachen  Geschlecht" eine Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen. Sie wurde  1974 ins Leben gerufen.

Die  Sportanlagen boten der sportbegeisterten Jugend weitere Möglichkeiten,  sich körperlich zu ertüchtigen. Als Folge wurde 1974 eine  Leichtathletikabteilung ins Leben gerufen. Ihre Erfolge machten  Hunderdorf weit über die Grenzen der Gemeinde und des Landkreises  bekannt.

1976  kam es zur Gründung einer Tischtennisabteilung, die in der neuen  Schulturnhalle eine geeignete Stätte für die Ausübung ihres Sports  hatte. Wegen Spieler mangels fusionierte man mit der TT-Abteilung des  Sportvereins Windberg. Mittlerweile konnte jedoch wieder ein Zuwachs an  Jugendlichen erreicht werden, so dass die Abteilung wieder eigenständig  ist.

Mit der Errichtung des Sportzentrums war es möglich, auch Feldtennis zu spielen. 1978 wurde eine Tennisabteilung gegründet.

Als  1980 das Sportzentrum eingeweiht wurde, standen den Sportlern zwei  Rasenspielplätze, eine 100m-Laufbahn , eine Weitsprung- und eine  Kugelstoßanlage, ein Sommerstockplatz, ein Tennisplatz, ein  Kinderspielplatz und ein Sportheim mit Parkplatz zur Verfügung.

Am 13. Juli 1996 wurden zwei weitere Tennisplätze eingeweiht.
Auch  an einen Wanderweg mit Ruhebänken um die Anlagen herum haben die  Verantwortlichen gedacht. Dieses Sportzentrum ist beispielgebend für den  weiten Umkreis.

Der Sportverein Hunderdorf gehört mit seinen acht Abteilungen und über 1.250 Mitgliedern zu den großen Vereinen des Landkreises.

Dies  zeigt, daß Hunderdorf eine sehr sportliche Gemeinde ist. Die  Bürgermeister Härtenberger, Weinzierl, Peschke und Hornberger mit den  Gemeinderäten waren und sind stolz darauf, der Jugend vielfältige  Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung bieten zu können.       
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